Der Innenraum war für Volkswagen-Verhältnisse luxuriös ausgestattet.
Das gepolsterte Armaturenbrett mit seinem Kunststoffeinsatz ist bestückt mit VDO-Anzeigen: Tachometer mit Tageskilometerzähler, Drehzahlmesser, Zeituhr, Tankanzeige, Amperemeter und Öltemperaturmesser.
In der integrierten Mittelkonsole sind zudem die Schalter für Licht und den zweistufigen Ventilator, der Dimmer für die Instrumentenbeleuchtung sowie Aschenbecher mit beleuchtetem Zigarrenanzünder untergebracht.
Der kurze Schalthebel, der Handbremshebel und die Heizungshebel sind mit Holz umfasst.
Der Komfort der Sitze mit integrierten Kopfstützen wie auch die serienmässig eingebauten Drei-Punkt-Gurten sind vorbildlich.

Es standen verschiedene Farben kombinierbar mit schwarzer oder beigefarbener Innenausstattung zur Auswahl.
Die Bodengruppe ist mit der des brasilianischen VW 1600 identisch. Sowohl der SP-1 als auch der SP-2 besassen Scheiben- vorne und Trommelbremsen hinten.

Ein Flankenschutz aus Polyurethan ergänzte die gummiummantelten Stahlstossstangen, teilweise wurden auch kunststoffummantelte verbaut.
Ein reflektierender Zierstreifen in roter oder schwarzer Farbe und die Doppelscheinwerfer verstärkten das sportliche Aussehen. Dazu kamen Zurrgurte für das Gepäck im hinteren Kofferraum.

Es wurde ein Typ 3 ähnlicher Flachmotor eingebaut. Unbestätigter Quelle nach sollte ein 1,7 Liter Typ-4 Motor, ähnlich dem aus dem VW-Porsche 914, eingebaut werden. Da dieser aber aus Deutschland hätte importiert werden müssen lehnte dies die brasilianische Regierung ab und es musste ein Motor aus der eigenen Produktion eingebaut werden.
Daher wird in Fachliteratur oder im Internet oft der Motor des VW 411/412 als Kraftspender genannt, was nicht richtig ist.

Der wichtigste Unterschied zwischen den beiden Versionen war der Motor. Während beim SP-1 die aus dem VW 1600 übernommene Maschine mit den beiden 32-Millimeier-Solex-Vergasern eingebaut war, bekam der SP-2 ein daraus modifiziertes Triebwerk mit 100 Kubikzentimetern mehr Hubraum. Die Techniker vergrösserten die Zylinderbohrung um 2,5 Millimeter, erhöhten die Verdichtung von 7,2 : 1 auf 7,5 : 1 und setzten zwei 34-Millimeter-Vergaser ein. Der stärkere Motor leistet 65 DIN-PS aus 4600 U/min, also 11 PS mehr bei um 400 Touren höherer Drehzahl. Dafür benötigte er aber Super-Benzin. Bis zu 40 Liter Treibstoff konnten in den über der Vorderachse gelegenen Tank eingefüllt werden. Der SP-1 war etwas spartanischer ausgerüstet und musste auf die Kartenleselampe in der Beifahrertüre, das Amperemeter, den Öltemperaturmesser (bei nur 2,5 Liter Inhalt im Kurbelgehäuse durchaus sinnvoll!) und die Halogen-Lampen in den Scheinwerfern verzichten. Werkseitig standen für die Sportwagen nur zwei Optionen in der Aufpreisliste: Radio und Lederausstattung. Die Preise lagen bei der Modelleinführung für den SP-1 bei 27’700 Cruzeiros und für den SP-2 mussten 29.700 Cruzeiros locker gemacht werden. Dies entsprach 15’050 Mark für den SP-1 beziehungsweise 16'150 Mark für den SP-2
(Kurs vom Juni 1972: 1,85 Cruzeiros = 1 Mark).

Der Versuch einen wassergekühlten SP-3 zu bauen kam über die Prototypenphase nie hinaus und ist 1976/77 eingestellt worden.